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Software implant3D
Die 3D-Planungssoftware implant3D erlaubt es, Computertomogramm-Aufnahmen
die vom Radiologen im DICOM 3 Format beispielsweise auf CD-ROM
abgespeichert wurden, direkt in den Computer des Zahnarztes einzulesen, ein
"zentrales Processing" ist nicht mehr notwendig.
Wenn der Patient während der CT-Aufnahme eine mit Bariumsulfat (radioopaque)
überzogene Bißschiene trägt, die aus
einem prothetischen Wax-Up hervorgegangen ist, ist in den CT-Bildern die gewünschte
spätere Prothetik deutlich sichtbar. Zu diesem Zeitpunkt sind noch
keine Titanhülsen gesetzt.
Im Beispiel des nachfolgenden Bildes ist das Implantat
in Regio 1 3 auf die Höhe der Implantatkrone verschoben, um es an der im Wax-Up
definierten Kontur auszurichten. Im nächsten Schritt würde jetzt das Implantat
exakt entlang seiner Implantatachse unter Beibehaltung seiner sonstigen Orientierung
und Lage so verschoben werden, bis es seine Zielposition im Knochen
erreicht hat.
Anhand der CT-Bilder kann jetzt
abgeklärt werden, wie sich dazu das knöcherne Angebot verhält und welches
unter prothetischen wie implantologischen Gesichtspunkten die idealen
Implantatpositionen sind.
Die Software erlaubt es, die Implantate in Echtzeit bei beliebigen Schnitten
durch den CT-Datensatz in den 2D- und 3D-Ansicht frei zu verschieben
und mögliche Behandlungsalternativen aufzuzeigen.
Sobald für alle Implantate Position, Länge, Durchmesser und Produkttyp
ausgewählt sind, wird ein Bohrplan für den Positionierer generiert.
Positionierer X1med3D
Der Positionierer zum Setzen der Titanhülsen wird von der
Firma Georg Schick Dental GmbH
hergestellt. Er wurde von Schick und med3D zusammen speziell für die
Software implant3D entwickelt.
Er dient dazu, die mit Hilfe der Software geplanten optimalen Positionen
der späteren Implantate auf eine intraoperative Bohrschablone zu
übertragen.
Durch die Parallelstruktur der Mechanik, im Aufbau sehr
ähnlich wie ein Flugsimulator, wird eine große mechanische Steifigkeit
und sehr hohe Genauigkeit erreicht.
Die Software generiert eine ausdruckbare Bohranleitung, die für jede
spätere Implantatposition angibt, welche Beinlängen einzustellen
sind. Dadurch wird die Trägerplatte präzise in Bezug zur Frässpindel positioniert.
Nach dem Bohren wird in die Spindel ein Hülsenträger eingespannt, der
die Titanhülse beim Einpolymerisieren an ihrer Zielposition fixiert.
Bei der eigentlichen Operation wird nur noch die fertiggestellte
Bohrschablone benötigt, nicht mehr jedoch Software und Positionierer.
Der Implantologe kann sich ganz auf den Patienten konzentrieren und
wird nicht durch weitere technische Geräte abgelenkt.
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